Hamas im Flüsterton
Trotz des 2006 getroffenen Beschlusses, jeglichen diplomatischen Kontakt abzubrechen, unterhält die EU Diskussionen mit der Hamas, berichtet euobserver.com. "Wir begegnen vielen Verantwortlichen, aus Frankreich, Spanien, Deutschland, Italien, England, Luxemburg. Wenn sie uns zuhören und wir zwei Stunden mit ihnen verbringen, verstehen sie das echte Bild der Hamas", erklärte der Info-Website Ghazi Hamad, der Sprecher der palästinensischen Bewegung, die seit 2003 auf der Liste der Terrororganisationen der Europäischen Union steht. Ihm zufolge ist die europäische Vermittlung, insbesondere aus Deutschland, nützlich bei den Diskussionen über den Austausch von Gefangenen mit Israel. "Die EU ist bereit, ihr diplomatisches Embargo aufzuheben, wenn die Hamas Israel das Existenzrecht zuerkennt und auf Gewalt verzichtet", erinnert euobserver.com.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.