Patrouillen zur Roma-Überwachung
Elendsquartiere, müllbedeckte Straßensäume, Alkoholismus, Prostitution, Drogen konsumierende Kinder… Die Lebensverhältnisse einiger Roma-Gemeinden in der Slowakei bilden den "Ursprung für steigende Spannungen zwischen ihnen und der slowakischen Bevölkerung", schreibt Hospodářské Noviny. Das Prager Wirtschaftstageblatt stellt fest, dass die radikalsten Parolen nicht mehr nur von den Rechtsextremisten stammen. Das slowakische Ministerium für Menschenrechte hat neuerdings die Aufstellung von Bürgerpatrouillen angekündigt, welche die Polizei über alle kriminellen Handlungen in den Roma-Gemeinden verständigen sollen. "Die Auswahl der Mitglieder dieser Patrouillen wird von einem 'Kommissar für Roma-Gemeinden' koordiniert, der am 1. September von der Regierung ernannt wird." Dieser wird für seine Tätigkeit Gelder von der Europäischen Union erbitten, vermeldet die Zeitung.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.