Investoren meiden Bukarest und Sofia
"Die Wirtschaft in Zentraleuropa beginnt gerade, ein wenig Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Rumänien hingegen befindet sich ganz am Ende der Rangliste für ausländische Investitionen Geldanlagemöglichkeiten", berichtet Capital in seiner Ausgabe vom 13. August. Dem Beispiel Bulgariens und der baltischen Länder folgend, "bezahlt das Land nun für die verspätet unternommenen Anti-Krise-Maßnahmen und das extreme Ungleichgewicht zwischen Nachfrage und Angebot".
Das wöchentliche Wirtschaftsblatt zitiert eine von Deloitte durchgeführte Studie, die zeigt, dass die europäischen Investoren Polen, die Tschechische Republik, Ungarn und Slowenien bevorzugen werden. Die ersten drei scheinen tatsächlich vertrauenswürdiger als andere zu sein, und Slowenien genießt die Vorzüge der Umstellung auf den Euro. "Ein überraschendes Ergebnis", weil die anderen Länder Osteuropas, wie Rumänien, Bulgarien und die baltischen Länder, lange Zeit zur Lieblingszone der Investoren gehörten. Genau aus diesem Grund ist "eine Rückkehr der Investitionen vor 2010 höchst unwahrscheinlich", schlussfolgert die Wochenzeitung.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.