Eine halbe Milliarde Europäer
Die gestern von der Statistikbehörde der EU Eurostat veröffentlichten Zahlen bestätigen, dass die Europäische Union die Bevölkerungszahl von 500 Millionen überschritten hat. Dadurch belegt sie hinter China und Indien den dritten Platz der demografisch großen "Mächte". Die Tageszeitung El Periódico legt dar, dass dies vor allem das Ergebnis des Geburtenanstiegs und der Einwanderer sei. Am 1. Januar 2009 zählte die EU 499,8 Millionen Einwohner. Alle Länder vollzogen eine ähnliche Entwicklung, wobei sich Deutschland und Spanien an den beiden Extremen befinden. Die Tageszeitung fügt hinzu, dass "die deutsche und spanische demographische Entwicklung nicht gegensätzlicher" sein könnte. Mit mehr als 46 Millionen Einwohnern hat Spanien am meisten zum Bevölkerungsanstieg in Europa beigetragen, während in Deutschland die Bevölkerungszahl um 200.000 auf insgesamt 82 Millionen zurückging.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.
Um das Risiko eines Ausschlusses aus der Eurozone zu verhindern, hat Athen unmittelbar vor dem Treffen der Eurogruppe neuen Sparmaßnahmen zugestimmt. Eine Alternative, welche die heimischen Politiker nicht verhindern konnten, bedauert To Vima.