Bob und Bobette, Helden des Belgiertums
Bob et Bobette und die texanischen Teufel, der Zeichentrickfilm von Willy Vandersteen kommt diesen Mittwoch (22. Juli) in die belgischen Kinos. Das französischsprachige Blatt Le Soir begrüßt die wallonisch-flämische Gemeinschaftsproduktion in dem von Feindseligkeiten zwischen den beiden Sprachgruppen geprägten Land. Für den ehrgeizigen Kassenschlager – "mit 9,6 Millionen Euro der teuerste Spaghetti-Western in der Geschichte des flämischen Kinos" – hat der flämische Produzent die Animation aus den wallonischen CoToon Studios angeheuert, das bereits für "Im europäischen Westen" und ihrer Beteiligung an Max&Cos "Die wahre Geschichte des gestiefelten Katers" berühmt ist. "In unserem Land ist Bob und Bobette ein schönes Beispiel für eine gelungene Nord-Sud-Kooperation", kommentiert ein CoToon-Vorstandsmitglied. Auf der Leinwand werden eine flämische und eine französische Version zu sehen sein. Eine niederländische Adaptation ist auch in Arbeit – wegen des Akzents.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.