Adams verteidigt vereintes Irland
Gerry Adams, Chef der irischen Nationalistenpartei Sinn Féin, hat das Thema Wiedervereinigung wieder auf die Tagesordnung gebracht. In einer Rede diese Woche in Westminster sagte Adams unter anderem, dass die nordirischen Unionisten (, die Teil des britischen Königreichs bleiben wollen) weniger als zwei Prozent der britischen Bevölkerung ausmachten und so kein wesentliches Mitspracherecht in der sie betreffenden Politik hätten. Als 20 Prozent eines neuen Irland könnten sie jedoch "wirkliche politische Macht" ausüben. Es ist keine Überraschung, dass er mit diesem Argument nur die wenigsten begeistern konnte. Der ehemalige Paramilitär Davy Adams warf ein, dass Sinn Féins Druck in Richtung Wiedervereinigung "die Unionistische Seite in eine Angststarre versetze", und das Bild der "Unruhen" herauf beschwöre, die das Karfreitagsabkommen offiziell beigelegt hat. In Wahrheit, so meint Gerry Adams in der Irish Times, seien die nordirischen Unionisten "von den Mächtigen aufgegeben worden". Sinn Féin sei weit davon entfernt, sektiererisch zu sein "und gibt (ihr) bestes, um mit ihren Nachbarn zusammenzuarbeiten".
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.