Mobiles Telefonieren
Brüssel senkt Tarife für Nomaden
30. Juni 2009
Presseurop
Libération Ab morgen, dem 1. Juli, "können Millionen von Europäern, die eine Grenze überqueren, Europa 'Danke' sagen. Ein neuer Höchsttarif für Gespräche aus oder in die 26 restlichen Länder der Union tritt in Kraft", schreibt Libération. Die französische Tageszeitung fügt hinzu, "dass auch der Tarif für SMS erstmalig begrenzt wird", und dass "sogar das Surfen im Internet vom Handy aus billiger wird; zumindest unter der Bedingung", erinnert das Blatt, "dass die Anbieter mitspielen". Ins EU-Ausland verschickte Sms kosten künftig statt derzeit 30 höchstens 13 Cent, die getätigten Anrufe 51 Cent (statt 55) und die empfangenen 22 Cent statt 26 Cent. Der Preis der Anbieter unter sich beträt 1 Euro pro heruntergeladenem Mo.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.