Kriminalität
Portugal, Spielplatz der Cyber-Mafia
2. September 2010
Presseurop
i
i, 2. September 2010
"Die internationale Mafia der Cyberkriminalität wäscht ihr Geld in Portugal", berichtet i. Das sogenannte phishing (Informatik-Piraten verschaffen sich Daten) von russischen und brasilianischen Netzwerken entspricht 75 Prozent der Internetkriminalität. Wie das Lissabonner Blatt berichtet, beläuft sich der dabei entstehende Schaden seit Beginn des Jahres auf zwei Millionen Euro. Zur bevorzugten Zielscheibe gehören Online-Banken und Internetseiten für Überweisungen – ganz besonders diejenigen, die von Einwanderern aus Osteuropa benutzt werden, berichtet i.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.