Bundesbank weist Provokateur die Tür
"Bundesbank wirft Sarrazin raus", titelt die Berliner Zeitung über ihrem Bericht, dass der Bundesbankvorstand sich einstimmig für die Trennung von seinem umstrittensten Mitglied ausgesprochen hat. Thilo Sarrazin macht dieser Tage erneut Schlagzeilen. Es geht um sein Buch "Deutschland schafft sich ab" und seine als rassistisch angeprangerten Kommentare zur mangelnden Integration von jüdischen und muslimischen Einwanderern in Deutschland. Der Banker tritt nicht zum ersten Mal eine Welle der Entrüstung los, dieses Mal aber sehe es so aus, als wolle die Bundesbank ihn einstimmig loswerden, berichtet das Blatt. Bleibt nur das Problem des "Wie" des Sarrazin-Ausschlusses, denn die Rechtslage ist schwammig. Unter anderem fordert sie den Nachweis eines Verhaltens, das "eine schwerwiegende Verfehlung" darstellt, die "dem Ruf des Unternehmens schadet".
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.