Alle Hände voll zu tun
„Sommer gerade einmal vorbei – und schon ist der EU-Stundenplan voll ausgebucht“ , titelt die luxemburgische La Voix und gibt damit das wieder, was die siebenundzwanzig Länder in den kommenden Wochen erwartet: „Wirtschaftspolitische Steuerung, mehrjähriger Finanzrahmen, Haushalt für 2011, Europa 2020“. Einige dieser Punkte sind bereits in Arbeit, berichtet die Tageszeitung: „Die EU-Kommissarin für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft – Vivian Reding – hat den französischen Minister für Immigration und den französischen Europa-Minister empfangen, um das Problem der Roma grundsätzlich zu besprechen“. Ihrerseits hat sich die Kommission versammelt, „um die erste Rede zum Zustand der Europäischen Union vorzubereiten“. Halten wird sie der Präsident der Kommission – José Manuel Barroso – am 7. September vor dem Europäischen Parlament.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.
Um das Risiko eines Ausschlusses aus der Eurozone zu verhindern, hat Athen unmittelbar vor dem Treffen der Eurogruppe neuen Sparmaßnahmen zugestimmt. Eine Alternative, welche die heimischen Politiker nicht verhindern konnten, bedauert To Vima.