Endlich sagt Tony Blair alles (oder fast alles)
Sämtliche Titelblätter der britischen Presse haben nur ein Thema: „Die Veröffentlichung der sehnsüchtig erwarteten Memoiren von Tony Blair“, berichtet The Independent, und geht auf seiner Titelseite detailliert auf die verschiedenen Punkte ein, die der ehemalige Regierungschef in seinem Buch (mit dem Titel A Journey (deutsch: Eine Reise)) anspricht. „Wütend“ sei er auf seinen Nachfolger und Rivalen Gordon Brown, „betrübt“ über die zahlreichen britischen Soldaten, die im Irak ihr Leben ließen, und „schuldig“ fühle er sich für den irakischen „Albtraum“. Für das Tagesblatt hat „dieses Buch allerdings nicht viel mit Memoiren zu tun. Vielmehr ähnelt es einem langen und ausführlichen Memo eines Chefs an sein Team, in dem dieser seine Entscheidungen und Beweggründe darlegt.“
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.