Dänemark
Rechtskonservative fordern Wahlbeobachter
31. August 2010
Presseurop
Jyllands-Posten
Jyllands-Posten, 31. August 2010
"VKO: die Wahlen in Schweden müssen überwacht werden", titelt Jyllands Posten. Die dänische Tageszeitung berichtet, dass die Parteioberen der drei konservativen dänischen Parteien (vereint im Kürzel VKO) besorgt seien, nachdem der schwedische Fernsehsender TV4 die Ausstrahlung eines Werbespots der (rechtsextremen) Schwedendemokraten in Hinblick auf die Parlamentswahlen vom 19. September unterbunden hatte mit der Begründung, es handele sich um "Hetze" gegen Migranten. Die Konservativen sprechen von Zensur und fordern "Wahlbeobachter". Der Wahlspot zeigt eine alte Frau mit Rollator, die beim "Rennen" auf staatliche Unterstützung von einer Gruppe verschleierter Frauen mit Kinderwagen überholt wird.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.