Deutschland
Sicherheit mit Tunnelblick
26. Juli 2010
Presseurop
Frankfurter Rundschau
Frankfurter Rundschau, 26. Juli 2010
"Die Leere danach", titelt die Frankfurter Rundschau nach der Massenpanik bei der Duisburger Love Parade am 24. Juli, bei der 19 Menschen starben und über 340 verletzt wurden. "Zur Kulturgeschichte der Love Parade gehören Menschenmassen, die […] sich dem Ausnahmezustand hingeben wollen", und deren Bewegungsdrang sich allenfalls bei den Besucherströmen wiederfindet, die ein Fußballstadion ansteuern, kommentiert die Tageszeitung. Welch fatale Fehlentscheidung die Menschen in den Tunnel zu zwingen, Stauraum für Ängste, empört sich die Rundschau, die begrüßt, dass die Love Parade nicht wiederbelebt werden wird.
Das Spiel dauert nun schon seit zwei Jahren: Athen gibt vor, den Forderungen seiner Gläubiger und Partner zu entsprechen, und seine Gläubiger und Partner geben vor, den griechischen Beteuerungen Glauben zu schenken. Angesichts des drohenden Staatsbankrotts sollte diesem Bluff endlich ein Ende gesetzt werden.
Die Stärkung nationaler Werte steht im Zentrum des politischen Projekts des ungarischen Ministerpräsidenten. Seit Anfang des Jahres stellt sich diese Ambition auf der Budaer Burg aus: Fünfzehn Auftragsbilder werden gezeigt
Seit die Portugiesen dem strikten Regime von IWF, EU und EZB unterliegen, kaufen sie anders ein. Die Krise treibt zum Sparen an, aber macht auch kreativ.