Rumänien
Bananenrepublik im wahrsten Sinne
21. Juli 2010
Presseurop
România libera
România libera, 21. Juli 2010
"Bananenrepublik Rumänien", scherzt România libera. Im ersten Quartal dieses Jahres hat das Land mehr Bananen (mehr als 1000 Tonnen), Zitrusfrüchte, Mangos, Ananas und Kokosnüsse denn je exportiert. Grund der "Tropisierung des Lands", erklärt die Tageszeitung, sei der Standort Rumänien als Umschlagplatz für Tropenfrüchte aus Produktions- oder auch Importländern. So habe das Land "mehr Bananen aus Ungarn importiert als aus Panama". Die Produkte werden dann weiter ins Ausland exportiert, hauptsächlich in Länder der EU.
Das Spiel dauert nun schon seit zwei Jahren: Athen gibt vor, den Forderungen seiner Gläubiger und Partner zu entsprechen, und seine Gläubiger und Partner geben vor, den griechischen Beteuerungen Glauben zu schenken. Angesichts des drohenden Staatsbankrotts sollte diesem Bluff endlich ein Ende gesetzt werden.
Die Stärkung nationaler Werte steht im Zentrum des politischen Projekts des ungarischen Ministerpräsidenten. Seit Anfang des Jahres stellt sich diese Ambition auf der Budaer Burg aus: Fünfzehn Auftragsbilder werden gezeigt
Seit die Portugiesen dem strikten Regime von IWF, EU und EZB unterliegen, kaufen sie anders ein. Die Krise treibt zum Sparen an, aber macht auch kreativ.