Wirtschaftskrise
Polens schrumpfende Millionäre
14. Juli 2010
Presseurop
Rzeczpospolita
Rzeczpospolita, 14. Juli 2010
"Die Krise hat die Anzahl der Millionäre in Polen dezimiert", sorgt sich Rzeczpospolita auf dem Titelblatt. Die Zeitung zitiert Zahlen, denen zufolge die Anzahl der Szloty-Millionäre (1 Mio Szloty = 250.000 Euro) im Laufe des vergangenen Jahres um 25 Prozent zurückgegangen sei. "Bis dato hatte die Zahl der superreichen Polen stetig zugenommen", notiert das Blatt. Laut Experten liegt der Grund dafür in der Tatsache, dass Polen erst relativ spät von der Krise getroffen wurde. Die Geschäftsleute bekamen ihre volle Wirkung erst im vergangenen Jahr zu spüren.
Das Spiel dauert nun schon seit zwei Jahren: Athen gibt vor, den Forderungen seiner Gläubiger und Partner zu entsprechen, und seine Gläubiger und Partner geben vor, den griechischen Beteuerungen Glauben zu schenken. Angesichts des drohenden Staatsbankrotts sollte diesem Bluff endlich ein Ende gesetzt werden.
Die Stärkung nationaler Werte steht im Zentrum des politischen Projekts des ungarischen Ministerpräsidenten. Seit Anfang des Jahres stellt sich diese Ambition auf der Budaer Burg aus: Fünfzehn Auftragsbilder werden gezeigt
Seit die Portugiesen dem strikten Regime von IWF, EU und EZB unterliegen, kaufen sie anders ein. Die Krise treibt zum Sparen an, aber macht auch kreativ.