Dänemark
Roma raus aus Kopenhagen
6. Juli 2010
Presseurop
Politiken
Politiken, 6. Juli 2010
"Kopenhagen will die Roma loswerden", schreibt Politiken. Die dänische Tageszeitung erklärt, dass der sozialdemokratische Bürgermeister der dänischen Hauptstadt die Regierung aufgefordert hat, die rund 200 bis 400 in der Stadt lebenden Roma abzuschieben, wenn nötig mit Gewalt. "Die Situation ist unerträglich", versichert er und verweist auf die gestiegene Einbruchsrate in den Stadtteilen, in denen sich die Roma niedergelassen haben.
Das Spiel dauert nun schon seit zwei Jahren: Athen gibt vor, den Forderungen seiner Gläubiger und Partner zu entsprechen, und seine Gläubiger und Partner geben vor, den griechischen Beteuerungen Glauben zu schenken. Angesichts des drohenden Staatsbankrotts sollte diesem Bluff endlich ein Ende gesetzt werden.
Die Stärkung nationaler Werte steht im Zentrum des politischen Projekts des ungarischen Ministerpräsidenten. Seit Anfang des Jahres stellt sich diese Ambition auf der Budaer Burg aus: Fünfzehn Auftragsbilder werden gezeigt
Seit die Portugiesen dem strikten Regime von IWF, EU und EZB unterliegen, kaufen sie anders ein. Die Krise treibt zum Sparen an, aber macht auch kreativ.