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Fiat: Flexibilität gegen Arbeitsplatz

23. Juni 2010
Presseurop
L’Unità
L’Unità, 23. Juni 2010

"Gestern, heute und morgen?" Am Tag, nachdem die Arbeitnehmer des Fiat-Werks in Pomigliano d’Arco bei Neapel in einem Referendum für mehr Flexibilität im Austausch gegen die Aufrechterhaltung des Werks und den Standortwechsel der heute noch in Polen gefertigten Produktion gestimmt haben, nimmt L’Unità den Titel eines berühmten Films von Vittorio De Sica wieder auf. Die linksgerichtete Tageszeitung fragt, wie sich diese Befragung wohl auf die Beziehungen innerhalb der italienischen Industriewelt auswirken wird, eventuell mit einer "Erweiterung des Pomigliano-Modells auf andere Werke im Land". "Dies ist nur die erste Etappe des Projekts von [Hauptgeschäftsführer] Sergio Marchionne", der, so L’Unità, "die Arbeitseinteilung und die Beziehungen in der Industrie radikal ändern will."