Wir Krisenkinder
Was denken und wie leben junge Deutsche heute? Mit dieser Frage beschäftigt sich Der Spiegel diese Woche in seiner Titelgeschichte "Wir Krisenkinder". Eine Umfrage unter 500 jungen Deutschen zwischen 20 und 35 Jahren zeigt, dass sie pragmatisch sind, keine Visionen und Ideologien haben und vor allem Individualisten sind. "Diese Generation kennt kein 'Wir', sie kennt nur das 'Ich' ". Bei ihnen gibt es kein Aufbegehren angesichts der Wirtschaftskrise, denn das Gefühl der Unsicherheit kennen sie schon zu lange zu gut. Sorglos aufgewachsen in den 80er und 90er Jahren, wurden sie schnell mit Instabilität und Arbeitslosigkeit konfrontiert. « Generation Prekär », das ist das Markenzeichen der jungen Deutschen von heute. Was sie von ihrer Zukunft erwarten? Ein anständiges Leben, sonst nichts.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.
Um das Risiko eines Ausschlusses aus der Eurozone zu verhindern, hat Athen unmittelbar vor dem Treffen der Eurogruppe neuen Sparmaßnahmen zugestimmt. Eine Alternative, welche die heimischen Politiker nicht verhindern konnten, bedauert To Vima.
Indem sie, wie Anfang der Woche EU-Kommissarin Neelie Kroes, den Euro-Austritt Griechenlands in Erwägung ziehen, scheinen die Politiker das Terrain auf diese Eventualität vorbereiten zu wollen. Zum selben Zeitpunkt verhandelt Athen noch mit den privaten Gläubigern über einen Forderungsverzicht.