Urlaub am Ostsee?
Innerhalb der nächsten Jahrzehnte könnte die Ostsee sehr wohl zu einem warmen Süßwassersee und einer europäischen Touristenattraktion werden, so liest man in der Newsweek Polska. Warum? Weil sie durch die Erderwärmung und ungenügenden Zufluss aus der Nordsee seichter und weniger salzig geworden ist. Wissenschaftlichen Vorhersagen zufolge wird der Salzgehalt der Ostsee, der heute bei durchschnittlich sieben Prozent liegt, in den kommenden Jahren auf fünf Prozent sinken. Und während sie durch steigende Wassertemperaturen und einen niedrigeren Salzgehalt aus touristischer Perspektive durchaus attraktiver würde, könnte der entsprechende Rückgang des Sauerstoffgehalts auch zum Aussterben vieler Arten, u.a. des Ostsee-Dorschs führen. In einem sogar noch pessimistischeren Szenario, so warnt die polnische Wochenzeitung, würde die Ostsee zu einem giftigen Morast voller gedeihender blaugrüner Algen, angereichert durch die großen Mengen an landwirtschaftlichen Düngemitteln, die jedes Jahr in die Ostsee gespült werden. Wird nichts unternommen, dann wird sie wohl erst "seicht und sumpfig, und verschwindet dann ganz".
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.
Um das Risiko eines Ausschlusses aus der Eurozone zu verhindern, hat Athen unmittelbar vor dem Treffen der Eurogruppe neuen Sparmaßnahmen zugestimmt. Eine Alternative, welche die heimischen Politiker nicht verhindern konnten, bedauert To Vima.
Indem sie, wie Anfang der Woche EU-Kommissarin Neelie Kroes, den Euro-Austritt Griechenlands in Erwägung ziehen, scheinen die Politiker das Terrain auf diese Eventualität vorbereiten zu wollen. Zum selben Zeitpunkt verhandelt Athen noch mit den privaten Gläubigern über einen Forderungsverzicht.