Private Krieger für Somalia?
"Für Somalia gibt es neue Hoffnung auf Sicherheit und Frieden." Mit dieser einschlagenden Formulierung kündigte eine deutsche Sicherheitsfirma an, dass sie rund hundert Söldner, darunter ehemalige Bundeswehrsoldaten, nach Somalia schicken will. Auf dem Programm des mit dem Clanchef und selbsternannten Präsidenten Abdinur Darman abgeschlossenen Exklusivvertrags: Personenschutz, strategische Beratung sowie die Durchführung "aller Maßnahmen, die notwendig sind, um Sicherheit und Frieden wiederherzustellen". "Da klingeln die Alarmglocken, auch in höchsten Regierungsämtern in Berlin", schreibt die Süddeutsche Zeitung. Berlin will nun prüfen, was genau die Asgaard – German Security Group in dem von Piratenangriffen gebeutelten Land vorhat und ob ehemalige Soldaten sich dort rechtlich überhaupt verpflichten dürfen. "Mit der Zunahme bewaffneter Konflikte überall in der Welt geht eine Privatisierung des Krieges einher", schreibt die Münchner Tageszeitung, laut welcher der Jahresumsatz von Sicherheitsfirmen weltweit auf 250 Milliarden Euro geschätzt wird. Asgaard Security gab unterdessen bekannt, man werde vor dem Entsenden von Truppen die Anerkennung Darmans durch die Vereinten Nationen abwarten.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.