Roma
Amnesty fordert EU-Romapolitik
7. April 2010
Presseurop
Adevărul Adevărul vom 7. April 2010
Einen Tag vor Beginn des zweiten Roma-Gipfels der EU im spanischen Cordoba am 8. April (dem internationalen Roma-Tag), fordert das Büro von Amnesty International in Brüssel die EU dazu auf, "konkrete Maßnahmen gegen Diskriminierung, Armut und Ausgrenzung der Roma-Gemeinschaft in Europa zu ergreifen", die rund acht Millionen Menschen zählt. Die rumänische Tageszeitung Adevărul zitiert den Generalsekretär von Amnesty International Claudio Cordone: "Die EU sieht tatenlos zu, wenn nationale Behörden ihren Pflichten nicht nachkommen. [...] Wir können nicht akzeptieren, dass es in Europa Bürger zweiter Klasse gibt. Die Europa-Politiker müssen endlich einen einheitlichen politischen Rahmen schaffen", sagt er abschließend.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.