Berlusconi verliert nie
Ministerpräsident Silvio Berlusconi und sein Koalitionspartner Umberto Bossi gehen gestärkt aus den italienischen Regionalwahlen hervor, kommentiert Corriere della Sera. Trotz der rekordverdächtig niedrigen Wahlbeteiligung von 64,1 Prozent ist die Liga Nord der große Sieger. 13,7 Prozent der Stimmen hat sie landesweit erhalten, doppelt so viel wie 2005. Die in Venetien und Piemont siegende Liga wetteifert nun mit Berlusconis PDL (Volk der Freiheit) um die Vormachtstellung in Norditalien. "Die entscheidende Machtprobe zwischen Berlusconi und dem Norden beginnt morgen", schreibt La Repubblica.
Insgesamt hat Berlusconi aber allen Grund zur Freude. Vier von elf Regionen konnte er der Opposition entreißen und setzt damit die Kritiker außer Gefecht, die glaubten, seine Popularität würde abnehmen. Der im Kampf gegen Berlusconi führenden La Repubblica fällt es sichtlich schwer, die Niederlage anzuerkennen: "Skandale kratzen an seinem Image, Gerichtsverfahren holen ihn ein und zwei Jahre Nichtstun in der Regierung haben ihn ermüdet. Und irgendwie hat es Silvio Berlusconi doch wieder geschafft, einen Sieg davonzutragen."
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.
Um das Risiko eines Ausschlusses aus der Eurozone zu verhindern, hat Athen unmittelbar vor dem Treffen der Eurogruppe neuen Sparmaßnahmen zugestimmt. Eine Alternative, welche die heimischen Politiker nicht verhindern konnten, bedauert To Vima.