Die ETA wird auch für Frankreich zum Problem
"Dieser Mord ändert alles" und "nichts wird mehr so sein wie früher" für die ETA in Frankreich, kommentiert El Correo zwei Tage nach dem von einer Gruppe baskischer Terroristen begangenen Mord an einem französischen Polizisten in der Nähe von Paris. Die baskische Zeitung unterstreicht, dass dieser Mord, der erste dieser Art in Frankreich, ein "echtes Problem für die ETA" sei, denn fortan wird der Kampf gegen die Organisation zu einer "Priorität des französischen Staates" werden. El Correo erinnert daran, dass die französischen Behörden 1988 nach dem Mord an zwei Gendarmen durch die französische baskische Gruppe Iparretarrrak "innerhalb weniger Monate die Organisation völlig zerschlagen haben". Daher rechnet die Zeitung damit, dass die französische Gesellschaft jetzt "mehr Gespür" für den Kampf gegen die ETA bekommt und von ihrer Regierung diesbezüglich eine "wirksame Handlungsweise" erwartet.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.