Falscher Shakespeare doch echt
Ein völlig unbekanntes Stück aus dem 17. Jahrhundert wäre ein verloren geglaubtes Stück von Shakespeare, berichtet der Daily Telegraph. "Double Falsehood", 1727 erschienen unter der Feder von Lewis Theobald, wäre laut Expertenmeinung – so wie der Autor schon damals behauptete – in der Tat eine Adaptation von Shakespeares "Cardenio", ein Drama, das 1613 zweimal aufgeführt wurde und seither als verschollen galt. Früher als Fälschung betrachtet, sei das Stück, so Wissenschaftler "nach historischer und textlicher Analyse echt". Untermauert wird diese Vermutung nun durch die Aufnahme von Theobalds Werk in die wissenschaftliche Arden-Shakespeare-Ausgabe. Die Royal Shakespeare Company arbeitet derzeit an einer Rekonstruktion des Originals mit typischen Shakespeare-Elementen wie Schwertkämpfe, Travestierollen und blutigem Finale.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.