Mord und Karikaturen
Die irische Polizei hat sieben Personen festgenommen, die unter Verdacht stehen, einen Mord an dem schwedischen Maler Lars Vilks geplant zu haben. Dieser ist Autor einer Serie von Mohammed-Karikaturen, die letzteren unter anderem als Hund darstellen, berichtet Dagens Nyheter. Die vier Männer und drei Frauen kämen aus Algerien, Kroatien, Palestina, Libyen und den USA, hätten aber nichts mit Al-Quaida zu tun, notiert die Irish Times. 2007 waren Vilks Zeichnungen, ursprünglich für eine Ausstellung gedacht, in der Regionalzeitung Nerikes Allehanda erschienen und lösten in der muslimen Welt heftige Proteste aus. Seither lebt er unter Polizeischutz. Laut Dagens Nyheter hätte Al-Quaida auf Vilks ein Kopfgeld von 100.000 Dollar ausgesetzt. Vilks erklärte dem Blatt, dass er seine Werke nicht bedauern würde: "Dass in der westlichen Welt nichts heilig ist, ist ein sehr positiver Wert. Man darf da für eine bestimmte Religion keine Ausnahme machen."
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.