Eiserne Hirtin will in die Hofburg
"Seit gut zwei Jahrzehnten verbreiten Barbara und ihr Gatte [...] die Kunde von der großen Gefahr: Stoppt Zuwanderung, hütet euch vor Moslems, bannt Minarette, rettet die Familie, ächtet Schwule, verjagt Feministinnen, bleibt deutsch!", berichtet Profil in einem langen Porträt von Barbara Rosenkranz. Die FPÖ-Präsidentschaftskandidatin, "eiserne Lady aus dem Weinviertel" könnte die einzige Gegenkandidatin des sozialdemokratischen Amtsinhabers Heinz Fischer sein, wenn die Österreicher am 25. April an die Urne gehen. Keiner der anderen Prätendenten hat bisher die notwendigen 6000 Unterstützungserklärungen zusammentragen können (Annahmeschluss für Kandidaturen ist der 26. März). Laut Umfragen könnte die souverän kommunizierende Mutter von zehn Kindern mit Namen aus "germanischen Heldensagen" und dem Schäferhund "Greif" bis auf 28 Prozent der Stimmen kommen.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.