Stuyvesant-Sammlung unterm Hammer
Appel, Corneille, Santomaso oder Morellet… 163 zeitgenössische Kunstwerke der Peter-Stuyvesant-Sammlung, die zuvor noch die Hallen des Zigarettenfabrikanten aus Zevenaar zierten, wurden am 8. März versteigert, berichtet De Volkskrant auf der Titelseite. Die vom Sotheby’s organisierte Auktion brachte 13,5 Millionen Euro ein, eine Rekordhöhe für moderne Kunst in den Niederlanden. Star des Abends war das Ölgemälde "Dinosaurierei" des deutschen Künstlers Martin Kippenberger mit einem erzielten Preis von mehr als einer Million Euro, Kommission inklusive. Die Sammlung besaß ein Niveau, dass sie "den Grundstein für ein Museum der modernen Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hätte abgeben können", meint Dirk Limburg, Kulturblogger auf der Webseite des NRC Handelsblad. Die Sammlung zähle 25 Meisterwerke, "die ich gerne in einen Museum für Moderne Kunst gesehen und wiedergesehen hätte", bedauert der Journalist.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.