Auf zur Spekulantenjagd!
"Die Jagdsaison auf Spekulanten ist eröffnet", titelt Libération. Die französische Tageszeitung druckt die Porträts der "Finanzräuber", darunter der "Meister" George Soros. Die Hedgefonds-Chefs, die sich auf Kosten von Währungen und Ländern bereichern, sind im Visier der amerikanischen und europäischen Regierungen, erklärt die linksliberale Tageszeitung. In den USA hat der Justizminister Ermittlungen gegen mehrere Hedgefonds eingeleitet. Sie stehen im Verdacht, im Februar in einer gemeinsamen Aktion auf einen Kursverfall des Euro spekuliert zu haben. Auch die Europäer wollen die Spekulanten, "die unter größter Geheimhaltung arbeiten", stärker kontrollieren. "In Frankreich wird Jean-Pierre Jouyet, Chef der Finanzmarktsaufsicht (AMF), nicht müde die Dringlichkeit in dieser Angelegenheit zu betonen. In Deutschland macht sich die Regierung unter Angela Merkel an eine Gesetzesvorlage, um die beliebte Methode der Leerverkäufe an die Zügel zu nehmen." Und das EU-Parlament soll im April über einen Text zur besseren Kontrolle der Aktivitäten von Managern außereuropäischer Fonds abstimmen.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.
Um das Risiko eines Ausschlusses aus der Eurozone zu verhindern, hat Athen unmittelbar vor dem Treffen der Eurogruppe neuen Sparmaßnahmen zugestimmt. Eine Alternative, welche die heimischen Politiker nicht verhindern konnten, bedauert To Vima.