Nach wie vor streng sein
Am Tag nach der Bekanntgabe des neuen Sparprogramms, welches das griechische Staatsdefizit von 4,8 Milliarden Euro senken soll, fragt sich die Tageszeitung To Ethnos auf ihrer Titelseite, ob es sich hierbei um das "Armageddon" handelt. "Es handelt sich um den dritten Sparplan", kommentiert die linksliberale Tageszeitung. "Den ersten hat Brüssel [Ende Januar] abgeändert. Der zweite wurde im Januar abgesegnet. Und nun gibt es noch einen zusätzlichen." Trotz der noch strengeren Maßnahmen gewährt die EU Griechenland noch immer keine finanzielle Hilfe. "Da sich Europa über die Bedingungen des Rettungsprogrammes nicht einigen kann, bleibt Ministerpräsident Giorgos Papandreou nichts anderes übrig, als sich an den IWF zu wenden. Währenddessen sind es die Griechen, die dafür bezahlen. Eingefrorene Renten, Lohnkürzungen, Steuererhöhungen. Unter anderem soll die Mehrwertsteuer steigen", und ganz besonders teuer wird Alkohol und Tabak. Von nun an, "organisieren sich die Gewerkschaften und planen symbolische soziale Protestaktionen". Die Zeitung warnt davor, dass dieses "Beispiel in ganz Europa eine vergleichbare Flutwelle auslösen könnte".
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.
Um das Risiko eines Ausschlusses aus der Eurozone zu verhindern, hat Athen unmittelbar vor dem Treffen der Eurogruppe neuen Sparmaßnahmen zugestimmt. Eine Alternative, welche die heimischen Politiker nicht verhindern konnten, bedauert To Vima.