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Griechenland

Nach wie vor streng sein

4. März 2010
Presseurop
To Ethnos
To Ethnos vom 4. März 2010

Am Tag nach der Bekanntgabe des neuen Sparprogramms, welches das griechische Staatsdefizit von 4,8 Milliarden Euro senken soll, fragt sich die Tageszeitung To Ethnos auf ihrer Titelseite, ob es sich hierbei um das "Armageddon" handelt. "Es handelt sich um den dritten Sparplan", kommentiert die linksliberale Tageszeitung. "Den ersten hat Brüssel [Ende Januar] abgeändert. Der zweite wurde im Januar abgesegnet. Und nun gibt es noch einen zusätzlichen." Trotz der noch strengeren Maßnahmen gewährt die EU Griechenland noch immer keine finanzielle Hilfe. "Da sich Europa über die Bedingungen des Rettungsprogrammes nicht einigen kann, bleibt Ministerpräsident Giorgos Papandreou nichts anderes übrig, als sich an den IWF zu wenden. Währenddessen sind es die Griechen, die dafür bezahlen. Eingefrorene Renten, Lohnkürzungen, Steuererhöhungen. Unter anderem soll die Mehrwertsteuer steigen", und ganz besonders teuer wird Alkohol und Tabak. Von nun an, "organisieren sich die Gewerkschaften und planen symbolische soziale Protestaktionen". Die Zeitung warnt davor, dass dieses "Beispiel in ganz Europa eine vergleichbare Flutwelle auslösen könnte".