Google im Brüsseler Fadenkreuz
"Die Europäer beunruhigt die Macht von Google", titelt Le Figaro. Drei Internetseiten werfen der amerikanischen Suchmaschine unlautere Praktiken vor und riefen die Europäische Kommission diesbezüglich an. Die ersten zwei Internetseiten – eine für Preisvergleiche und eine juristische Suchmaschine – beschweren sich, dass sie auf der Ergebnisliste ganz unten standen. Die dritte Internetseite –ebenfalls ein Preisfuchs – beklagt sich über die Bedingungen der Online-Werbeverträge. Gegen Google, das 90 Prozent der europäischen Marktanteile besitzt, wurden bei den Regulierungsinstanzen in Deutschland und Italien schon mehrere Klagen eingereicht. Wie die Tageszeitung berichtet will nun auch Frankreich die Ermittlungen aufnehmen. "Ironie der Geschichte: Gerade hat Microsoft das Kriegsbeil mit Brüssel begraben, da gerät der Internet-Riese ins Fadenkreuz der Kommission", kommentiert Le Figaro. Für Google wäre es "besser, wenn der Vergleich hier enden würde. Für die Monopolstreitigkeiten musste Microsoft in den vergangenen zehn Jahren Geldstrafen von insgesamt 1,68 Milliarden Euro zahlen."
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.