Zwei Kasper im Parlament
"Die Clowns in Brüssel". Evenimentul Zilei hebt das überraschende Ergebnis der beiden Spitzenkandidaten der Nationalisten auf ihren Titel: Corneliu Vadim Tudor et Gigi Becali haben das Unmögliche geschafft: in Brüssel den Platz einnehmen, der ihnen in ihrem Land bei den letzten Parlamentswahlen verwehrt wurde. Tudor, Chef der Partei România Mare, ist bekannt, seit er 2007 an der Gründung einer rechtsextremen Partei im Europaparlament teilnahm. Becali, Eigentümer des Fußballklubs Steaua Bucarest, rettet sich seinerseits vor einem peinlichen Gerichtsverfahren wegen Freiheitsberaubung. "Ich habe Gott gedankt, als ich von meiner Wahl erfuhr", sagt er vor Journalisten und vergisst dabei nicht sich genauestens über den Wirkungsbereich der parlamentarischen Immunität zu informieren. Tudor verweist auf die Numerologie: "Ich wusste, dass ich gewinnen würde, denn die Wahl fand an einem 7. statt, wir waren auf dem siebten Platz der Stimmzettel und wir haben 7,2 Prozent der Stimmen bekommen."
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.
Um das Risiko eines Ausschlusses aus der Eurozone zu verhindern, hat Athen unmittelbar vor dem Treffen der Eurogruppe neuen Sparmaßnahmen zugestimmt. Eine Alternative, welche die heimischen Politiker nicht verhindern konnten, bedauert To Vima.