Schluss mit grünem Strom
Die Tschechische Republik ist zwar wind- und sonnenarm, doch geht es dem Geschäft mit Wind- oder Sonnenenergie blendend. Dermaßen, wie Hospodářské noviny bemerkt, dass man an "ein wucherndes Krebsgeschwür" denke. Immer mehr Bürger, Unternehmen und auch Spekulanten stellten Anträge, um an die "krankhaft hohen" Subventionen (die höchsten Europas) heranzukommen. ČEZ (der größte Energiekonzern im Land) habe deshalb beschlossen, künftig Wind- oder Sonnenkraftwerken keine Genehmigungen für das Einspeisen von Strom in ihr Netz zu erteilen. Beim heutigen Rhythmus – 700 neue Kraftwerke wurden ans Netz angeschlossen – würden die Subventionen dem Staat bis 2030 800 Milliarden Kronen kosten. Darüber hinaus "treibt der Boom auf die subventionierten Energien den Strompreis rasant in die Höhe", erklärt die Tageszeitung aus Prag, denn die ČEZ würde für diesen Strom zweimal mehr zahlen als der berechnete Kundenpreis.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.