Dubai-Mord wird zum Politikum
Mehr als drei Wochen nach dem Mord an Hamas-Führer Mahmud Abu al-Mabhouh in einem Hotel in Dubai bricht "heftiger internationaler Streit" aus, berichtet The Independent. Die Behörden von Dubai kündigten gestern an, dass sechs der elf mutmaßlichen Mörder in die Vereinigten Arabischen Emirate mit britischen Pässen eingereist seien. Die anderen hätten irische, französische und deutsche Ausweise benutzt. Die Tageszeitung veröffentlicht Bilder von Sicherheitskameras, die das als Sporttouristen getarnte Killerkommando im selben Aufzug wie al-Mabhouh zeigen. Es wird allgemein vermutet, dass Israels Geheimdienst Mossad, der "seit langem schon ausländische Pässe für seine Missionen benutzt", hinter der Operation stecke. Sowohl Großbritannien als auch Irland gaben bekannt, dass es sich bei den Pässen um "gefälschte" Dokumente handele. Weiterhin zeigten sich zwei britische Bürger mit denselben Namen wie die mutmaßlichen Killer "erschreckt, dass sich die Killer offenbar ihrer Identität bedient hätten."
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.
Um das Risiko eines Ausschlusses aus der Eurozone zu verhindern, hat Athen unmittelbar vor dem Treffen der Eurogruppe neuen Sparmaßnahmen zugestimmt. Eine Alternative, welche die heimischen Politiker nicht verhindern konnten, bedauert To Vima.