Führungswechsel in Krisenzeiten
Die Mitglieder der Eurogruppe haben den Portugiesen Victor Constancio zum nächsten Vizepräsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) bestimmt. "Der aktuelle Gouverneur der portugiesischen Landesbank wurde seinen luxemburgischen Kollegen Yves Mersch und dem Belgier Peter Praet vorgezogen. Er tritt an die Stelle des Griechen Lucas Papademos, dessen Mandat Ende Mai ausläuft", erklärt La Tribune. Die Pariser Wirtschaftszeitung fügt hinzu, seine Ernennung ebne auch den Weg "für die des aktuellen Präsidenten der deutschen Bundesbank, Axel Weber, zum Vorsitzenden der EZB" an Stelle des Franzosen Jean-Claude Trichet, "der 2011 in Pension geht". "Traditionsgemäß wird zwischen den Ländern des Nordens und des Südens bei der Vergabe der europäischen Ämter ein gewisses Gleichgewicht eingehalten", erinnert La Tribune, laut welcher "die Krise, welche Griechenland, Portugal und Spanien derzeit durchmachen, die Entscheidung der Finanzminister der Eurozone beeinflusst hat".
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.
Um das Risiko eines Ausschlusses aus der Eurozone zu verhindern, hat Athen unmittelbar vor dem Treffen der Eurogruppe neuen Sparmaßnahmen zugestimmt. Eine Alternative, welche die heimischen Politiker nicht verhindern konnten, bedauert To Vima.