Ostsee: Das Großreinemachen beginnt
Die Länder rund um die Ostsee haben sich dazu verpflichtet das – wie die Experten es nennen – "dreckigste Meer der Welt" zu reinigen, berichtet Helsingin Sanomat. Über 400 Experten und Vertreter aus der Bevölkerung versammelten sich auf Initiative der Baltic Sea Action Group (BSAG) (einer unabhängigen Stiftung mit Sitz in der finnischen Hauptstadt) in Helsinki. Dort verpflichteten sich "die Staats- und Regierungschefs und die Vertreter der Länder, die sich die Gewässer teilen, die ins Meer geleiteten Abfälle zu reduzieren oder ganz zu stoppen". Betroffen sind vor allem die in Reinigungsmitteln enthaltenen Phosphate, sowie die Nitrate in den Düngemitteln. Jedoch "machen die Staaten weniger Versprechen als die Organisationen", bedauert die Tageszeitung Helsinkis, die die privaten und öffentlichen Organisationen für wesentlich engagierter hält. Der Konkurrent Turun Sanomat in Turku weist darauf hin, dass Warschau und Moskau sich dazu verpflichtet haben, "ein Netz von Reinigungsanlagen zu bauen, um das zurückgeführte verschmutzte und verbrauchte Wasser zu reduzieren". Die Tageszeitung Postimees in Tallinn berichtet über das von den estnischen Behörden angekündigte Gesetz, "das bis 2014 versuchen wird, den Umweltschutz im Ostseeraum" zu gewährleisten.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.