Somalische Gemeinschaft versus Islamisten
In mehreren Städten – vor allem Kopenhagen, Århus, Aalborg und Odense – üben somalische Fundamentalisten ideologischen Einfluss aus. Um dem entgegenzuwirken hat Somalisk Netværk i Danmark (das somalische Netzwerk Dänemarks) der Ministerin für Integration Birthe Rønn Hornbech eine Reihe von Vorschlägen unterbreitet, welche die Integration von jungen Somaliern in die dänische Gesellschaft fördern sollen, berichtet Politiken. In einem langen Bericht zitiert die dänische Tageszeitung die Erklärungen des Netzwerkvorsitzenden Mohamed Gelle. Er selbst war zum Opfer einer Fatwa geworden. Laut ihm hat eine Gruppe von 15 bis 20 sehr aktiven somalischen Islamisten eine Kampagne auf den Weg gebracht, um junge Landsleute für diverse Organisationen zu rekrutieren, die Al-Qaida nahestehen. Ihre Vorgehensweise zeichnet sich dadurch aus, dass sie (in Dänemark und in Somalia) Druck auf die Familien ihrer "Rekruten" ausüben, sowie einen radikalen Islam unterrichten. 16.700 Somalier leben momentan in Dänemark.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.