Raketenschutzschild taucht wieder auf
"Vor wem schützt uns der Raketenschutzschild", fragt sich România liberă, nachdem der rumänische Oberste Verteidigungsrat die Aufstellung amerikanischer Abfangjäger auf rumänischem Gebiet ab dem Jahre 2015 gebilligt hat. Die Tageszeitung erinnert daran, dass es Barack Obama war, der "Bukarest dazu eingeladen hat, bei der Überarbeitung des Modells mitzuwirken". Diese Umorientierung des amerikanischen Plans wird "das Sicherheitsniveau in Rumänien erheblich verbessern", versichert an der Stelle des amerikanischen der rumänische Präsident Traian Băsescu. Die Installationen werden nicht "gegen Russland gerichtet" sein, hob er hervor. România liberă erklärt, dass der im letzten Herbst aufgegebene Plan, Abwehrraketen in Polen und der Tschechischen Republik zu stationieren, nicht umsetzbar war, weil er sich "zu dicht an der russischen Enklave Kaliningrad" befand. Als Gegenleistung "haben die amerikanischen Verantwortlichen Moskau konkrete Vorschläge gemacht, um Russland in das Projekt des globalen Schutzschildes mit einzubeziehen, der eventuelle Bedrohungen durch den Iran und Nordkorea vereiteln soll".
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.