Zwei Jahre später in die Rente
"Zusammen mit den Holländern sind die Spanier die ersten Europäer, die das Renteneintrittsalter von derzeit 65 auf 67 Jahre erhöhen werden", titelt El País. Nach der Ankündigung, die öffentlichen Ausgaben um 50 Milliarden Euro zu senken, versucht nun die Regierung von José Luis Rodríguez Zapatero auf die Wirtschaftskrise und die Überalterung der Gesellschaft zu reagieren. Das Land zählt bereits heute "8,6 Millionen Rentner, und 2040 werden es 15,6 Millionen sein". Die 2013 in Kraft tretende Rentenreform "verärgert sowohl die Gewerkschaften als auch die Opposition". Die Erhöhung des Renteneintrittsalters erfolgt bis 2025 stufenweise über eine Anhebung um zwei Monate pro Jahr. "Die Gesetzgeber sollten mittelfristig eine glaubwürdige Verbesserungsstrategie vorlegen", beurteilt die Tageszeitung in ihrem Leitartikel und erinnert an die Zweifel, die an der Kreditwürdigkeit der spanischen Wirtschaft nach dem Auftritt von Zapatero beim Weltwirtschaftsforum in Davos aufgekommen waren.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.
Um das Risiko eines Ausschlusses aus der Eurozone zu verhindern, hat Athen unmittelbar vor dem Treffen der Eurogruppe neuen Sparmaßnahmen zugestimmt. Eine Alternative, welche die heimischen Politiker nicht verhindern konnten, bedauert To Vima.