Krise klotzt, Budget kleckert
Das Budget, das die portugiesische Regierung für 2010 präsentiert, sieht eine Reduzierung des Haushaltsdefizites um ein Prozent vor (d. h. 8,3 Prozent). Als Antwort auf die Krise scheint all das aber bei der gegenwärtigen Unruhe der Märkte und der europäischen Partner unzureichend, urteilt Público. Die Tageszeitung erklärt, dass "sich wenige Dinge zwischen 2009 und 2010 verändert habe: Die Krise hat auch die Wirtschaft erfasst und das Defizit nähert sich noch immer Rekordwerten". Die Beamtengehälter werden eingefroren, die Staatsausgaben verringert, die Arbeitslosenquote könnte 9,8 Prozent erreichen. Trotz der schwierigen Lage "hat das Wichtigste in diesem Budget jedoch nichts mit wirtschaftlichen und finanziellen Lösungen zu tun, sondern vielmehr damit, dass politische Verhandlungen geführt werden müssen, um Ergebnisse zu erzielen", meint Público.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.
Um das Risiko eines Ausschlusses aus der Eurozone zu verhindern, hat Athen unmittelbar vor dem Treffen der Eurogruppe neuen Sparmaßnahmen zugestimmt. Eine Alternative, welche die heimischen Politiker nicht verhindern konnten, bedauert To Vima.