Mohamed-Karikaturist unterstützt Haiti
Dänemarks öffentlicher Fernsehsender TV2 hat den Karikaturisten Kurt Westergaard, der 2005 eine der kontroversen Mohamed-Karikaturen entworfen hat, mit einer Zeichnung beauftragt, die zugunsten der dem Erdbeben zum Opfer gefallen Kinder in Haiti versteigert werden soll. Wie die dänische Tageszeitung Jyllands-Posten berichtet, hätte das Ganze aber ein schnelles Ende haben können, weil das Online-Auktionshaus Lauritz.com das Werk abgelehnt hat. Westergaard ist mehreren Mordanschlägen entkommen. Lauritz.com, das seine Absage damit rechtfertigte, seine Arbeitnehmer schützen zu wollen, zog viel Kritik auf sich, unter anderem auch von der dänischen Regierung. Die Zeichnung wurde schließlich von der Galerie Draupner zum Kauf angeboten, die schon seit Langem mit Westergaard zusammenarbeitet. Das momentane Höchstgebot liegt bei 75.000 Kronen (10.000 Euro).
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.