Schulkinder lernen Umgang mit Geld
Tut euch zu zweit zusammen und stellt euch vor, ihr seid ein Haushalt mit einem Einkommen von 1000 Euro pro Monat: So fängt eine Übung aus einem neuen tschechischen Grundschulbuch an. Schüler sollen auf diese Weise lernen mit Geld umzugehen und sich später nicht zu verschulden. So "bringt die Wirtschaftskrise ein neues Fach in die Schule", titelt Lidové Noviny. "Die Schuldenfalle existiert ab dem frühesten Kindesalter", erklärt Eva Zamrazilová, Direktorin der tschechischen Nationalbank, die die Fortbildungsseminare für Lehrer des Faches 'Wirtschaftliche und finanzielle Kompetenzen' organisiert. Der Bildungsministerin Miroslava Kopicová zufolge hat die Wirtschaftskrise die Bedeutung eines solchen Faches in der Schule verdeutlicht, denn in der Tschechischen Republik sind die Meistverschuldeten zwischen 20 und 35 Jahre alt. Die Prager Tageszeitung vermerkt, dass die Grund- und weiterführenden Schulen das Fach mit Subventionen der Europäischen Union finanzieren können.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.