Exportschlager Freudenmädchen
Laut einer zwischen 2006 und 2008 geführten Studie der NGO TAMPEP steht Rumänien bei den ausländischen Prostituierten innerhalb der EU an erster Stelle und löst somit Russland ab (, das 2006 auf dem ersten Platz stand). "Rumänien: Numer Eins im Prostituiertenexport", titelt Evenimentul Zilei. Das Blatt stellt fest: "Drei Jahre nach seinem EU-Beitritt lässt das Land keine Gelegenheit aus, um unangenehm aufzufallen." Einer von der Zeitung durchgeführten Studie zufolge "hat die Zahl der emigrierten Prostituierten aufgrund härterer Gesetze für Sexarbeiter zugenommen". EZ erinnert daran, dass der Gesetzesvorschlag des Ausschusses zur Analyse der sozialen Risiken, der vorsah die Prostitution zu legalisieren, in der Bevölkerung und der orthodoxen Kirche auf heftige Ablehnung gestoßen ist.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.