Ein neuer Sex-Skandal erschüttert Sinn Fein
Nur wenige Monate nachdem bekannt wurde, dass Gerry Adams das sexuelle Vergehen seines Bruders Liam an seinen eigenen Kindern vertuscht hatte, wurde der Sinn-Fein-Chef erneut von einer Welle von Anschuldigungen getroffen. Die Sunday Tribune veröffentlicht einen Bericht, in dem Frauen aus zwei der bekanntesten Republikaner-Familien Irlands aussagen, "von Republikanern sexuell missbraucht worden zu sein" – Missbräuche, die "von der Sinn Fein und der Provisorischen IRA" gedeckt wurden. Die Dublin Sunday enthüllte, dass eine Grossnichte des früheren IRA- Stabschef Joe Cahill "im Alter von 16 Jahren wiederholt von einem prominenten IRA-Mann in West Belfast vergewaltigt" wurde. Auch die Tochter eines heute verstorbenen Belfaster IRA-Kommandanten erzählte der Zeitung, dass "sie von einer regelmäßig in hohe Positionen der Sinn-Fein-Partei gewählten Person sexuell missbraucht wurde". Der Täter "habe sie tagelang auf einem Boden und in einer Hundehütte eingesperrt, sie gezwungen, einen Eimer als Toilette zu benutzen, sie erbarmungslos geschlagen, ihren Kopf bis zur Bewusstlosigkeit unter Wasser gedrückt und sie sexuell missbraucht". In beiden Fällen scheuten sich die Frauen, Anzeige zu erstatten. Cahill behauptet, dass Adams ihr gesagt hätte, "solche Sachen würden manchmal passieren".
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.