Morde auf sizilianisch
Lebendig begrabene Opfer, in die Donau geworfene Leichen … – die rumänische Presse berichtete dieses Wochenende über mindestens vier zwischen 2006 und 2008 im Stil der sizilianischen Mafia begangene Morde, schreibt die Evenimentul Zilei auf ihrer Titelseite. Der Drahtzieher sei kein anderer als der Geschäftsmann Sergiu Bahaian, "Produzent des Filmes Asphalt Tango [des Regisseurs Nae Caranfil, der 1996 in Rumänien sehr erfolgreich war] und Regisseur der Morde", titelt die Zeitung. Der von zwei am 17. Januar in Constanta verhafteten Verdächtigen belastete Bahaian wurde am selben Tag in Bukarest mit drei seiner Komplizen festgenommen. Nach der Leitung des inzwischen untergegangenen Finanzimperiums Sabina Product galt Bahaian als "mächtiger Mäzen". In Wahrheit habe er "eine Vereinigung von Übeltätern gegründet", die besonders im Baugewerbe aktiv ist und nicht zögert, sich seiner "störenden" Mitarbeiter zu entledigen, erklärt die Evenimentul Zilei.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.