Mütter machen "Bank" zum Erfolg
Ein Jahr nachdem der Ministerpräsident Jose Sócrates die Schaffung von Lusocord, einer öffentlichen Stammzellenbank, verkündet hat, bejubelt die portugiesische Tageszeitung Público deren Erfolg mit 1400 Spenden von Nabelschnurblut seit Anfang 2009. Man sammelt Blut aus Nabelschnüren, weil dieses Stammzellen enthält, die zur Behandlung von Blutkrankheiten und Gen-Defekten verwendet werden. Bis Ende 2010 hofft der in Porto sesshafte Verwalter der Bank Centro de Histocompatibilidade do Norte (Nördliches Gewebeverträglichkeitszentrum), auf 3000 Spenden zu kommen. Am Ende dieses Semesters wird der Speicher von Lusocord überall in der Welt für wissenschaftliche Zwecke, Transplantationen und zur Behandlung von Leukämiekranken Kindern genutzt werden. Der kontinuierliche Erfolg der Bank beruht einzig und allein auf der Freigebigkeit der portugiesischen Schwangeren, erklärt die Lissabonner Tageszeitung.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.