Sextouristen denunzieren mit einem Klick
"Was machen Sie, wenn Sie in einem exotischen Land einen Landsmann regelmäßig mit einem einheimischen Kind in seinem Hotelzimmer verschwinden sehen?" Anstelle sich an die Behörden des Landes zu wenden, was häufig mühselig und "kompliziert" ist, kann man den Täter fortan auf einer eigens von der niederländischen Polizei erstellten Internetseite anzeigen, meldet De Volkskrant. Die Tageszeitung weist außerdem darauf hin, dass Niederländer, denen vorgeworfen wird, im Ausland Minderjährige sexuell missbraucht zu haben, seit 2002 in den Niederlanden verurteilt werden können und dass die Anzeigen anonym bleiben können. De Volkskrant fügt hinzu, dass die Initiative Teil der Kampagne "Brecht das Schweigen" ist, mit der die Justiz und die Tourismusbranche die Öffentlichkeit auf den Sextourismus und auf Reisende nach Brasilien und Thailand, zwei Lieblingsziele von Pädophilen, aufmerksam machen wollen.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.