SkyEurope, erschwindelter Konkurs?
Baut der Bankrott von SkyEurope, das am 1. September letzten Jahres seinen Konkurs anmeldete, auf einem Betrug auf? Der SME zufolge nehmen die Fahnder in Bratislava und Wien die Einstellung des Betriebes der slowakischen Low-Cost-Fluggesellschaft sehr genau unter die Lupe und haben herausgefunden, dass SkyEurope eine "geheime Schwester" hatte. Es soll die ihm noch verbleibenden Liquiditäten in der italienischen Gesellschaft MySky angelegt haben, um sie vor den Gläubigern zu retten. Tatsächlich hat SkyEurope in den Monaten vor seinem Bankrott die Einnahmen der online verkauften Flugtickets zu MySky umgeleitet. MySky wurde im Oktober 2008 gegründet und gehört zu 50 Prozent SkyEurope und zu weiteren 50 Prozent einer anderen italienischen Fluggesellschaft, MyAir, die heute aber aufgelöst ist. Die Wiener Staatsanwaltschaft verdächtigt SkyEurope, die Bilanz der Jahre 2008 und 2009 "manipuliert" zu haben, denn MySky "taucht in ihnen nicht auf".
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.