Terroristen im Gefängnis umerziehen
In den letzten Jahren wurden sieben muslimische Dänen wegen Planung terroristischer Taten zu Haftstrafen verurteilt. Doch die dänische Gesellschaft hat noch kein Mittel gefunden, um sie daran zu hindern, ihre radikalen Aktivitäten fortzusetzen, wenn sie erst wieder auf freiem Fuß sind. Deshalb wolle die Regierung "die Terroristen umerziehen", kündigt Politiken auf der Titelseite an. Die Tageszeitung erklärt, dass die liberal-konservative Koalition sie zu einem "Entlassungsprogramm" verpflichten will, damit sie ihre Meinung über Gewalt ändern. So sollen ihnen z.B. Imams erklären, dass der Terrorismus keine Lösung ist, berichtet der konservative Abgeordnete Naser Khader: "Wir stehen zugegebenerweise einem neuen Problem gegenüber, wenn die wegen Terrorismus verurteilten Personen aus dem Gefängnis entlassen werden", erklärte er der Zeitung. Die dänische Volkspartei (extreme Rechte) und die Sozialdemokraten unterstützen den Vorschlag.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.