Asbest liegt in der Luft
In den Niederlanden wird Asbest aus Wohn- und Betriebsgebäuden in 80% der Fälle ohne Genehmigung entfernt", bemerkt die Trouw auf der Titelseite. Die Tageszeitung hat einen Bericht von Juli 2009 aufgetrieben, der von den Ministern für Sozialwesen, Raumplanung und Umwelt in Auftrag gegeben worden war. Laut anonymen Quellen "waren die Minister dermaßen schockiert über die Ergebnisse der Untersuchung, dass sie die Veröffentlichung verhinderten". Die Verwendung von Asbestzement ist in den Niederlanden seit 1993 verboten, doch 70% der vor diesem Datum errichteten Gebäude enthalten das Material, dessen Fasern beim Einatmen krebserzeugend sind. In einer Reportage erklärt die Zeitung, dass es "keinerlei Kontrolle über den Transport, die Aufbereitung und die Endlagerung" des illegal entfernten Asbests gibt. Weiter liegt bei der Zertifizierung der Sanierungsunternehmen oft Betrug vor. "Die unlauteren Machenschaften der Bau- und Sanierungsfirmen kosten Leben, doch niemand weiß, wann die Opfer sterben", warnt die Trouw.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.