Bukarest will Junk Food besteuern
Die rumänische Regierung hat die Einführung einer Junk Food-Steuer angekündigt, um das Gesundheitssystem zu finanzieren und gegen Fettleibigkeit anzugehen. Die Maßnahme, die ab März in Kraft treten soll, ist stark umstritten. So findet zum Beispiel Evenimentul zilei, dass die Steuer mit einer „pädagogischen Kampagne und einer Preissenkung für gesunde Nahrungsmittel einhergehen muss“, um effektiv zu sein. Es besteht zudem das Risiko, dass es mehr Betriebe ohne Lizenz geben wird (derzeit fast die Hälfte), „die den Qualitäts- und Hygienestandards nicht unbedingt gerecht werden, denen sich die großen Ketten unterwerfen müssen" und die hierdurch zu noch verhängnisvolleren Konsequenzen für die Gesundheit der Bevölkerung führen. Ganz im Gegenteil hierzu findet România liberă, dass der erzwungene Rückgang des Verzehrs von Junk Food „tausende von Leben retten könnte“. Rumänien ist innerhalb Mittel- und Osteuropas das Land, in dem der Verbrauch von Hamburgern, Sodas, Snacks und anderen Süßigkeiten am stärksten angestiegen ist. Ein Viertel der rumänischen Bevölkerung leidet an Fettleibigkeit.
Mit der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit handeln die jungen Litauer wie einst ihre Vorfahren: Sie wandern aus. Zehntausende, auf der Suche nach einem besseren Leben, wandern jedes Jahr aus, am liebsten auf die britischen Inseln oder nach Skandinavien.
Treffen um Treffen konnte die Eurogruppe die drohende Pleite Griechenlands nicht bannen. Obwohl Athen die Krise größtenteils selbst zu verantworten hat, kann die EU ihre Hände nicht in Unschuld waschen. Konfuse Botschaften und mangelnde Strategie haben ein lösbares Problem in ein explosives Chaos verwandelt.
Zwei Parteien, zwei Standpunkte, zwei Visionen Frankreichs: Leidenschaftlich diskutiert man auch achtzehn Jahre nach der Ermordung von etwa 800.000 Tutsis, welche Rolle Paris damals gespielt hat. Je nach dem Stand der Ermittlungen erscheint diese nämlich stets in einem neuen Licht.